Ein Kommentar

  1. Siegfried Melzer 26. Februar 2015 um 0:03 . Antworten

    Sehr geehrter Herr Escher.
    mein Sohn Jürgen war am Montag, dem 23.02.15 bei der Veranstaltung in Schwanstetten, zum Thema Ukraine.

    Vor 2 Wochen las ich einen Bericht bei Spiegel Online, auf den ich einfach antworten musste. Ich bitte Sie, sich das anzusehen. Über eine Antwort würde ich mich freuen.
    Vielleicht könnte man das in die Überlegungen und die Berichterstattung zu dem Thema berücksichtigen.

    ( hirnlose Berichterstattung des Herrn Benjamin Bidder )

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    eben habe ich unter Google News, Schlagzeilen, den Artikel Ukraine-Verhandlungen: Am Ende lacht Putin, gelesen.

    Ich hab mich gefragt, was für ein Idiot muss das sein der so etwas schreibt. Als ich dann gesehen habe, was für ein Grünschnabel dahinter steckt, kann ich mich nur noch wundern, wie die Redaktion so einen Schwachsinn absegnen konnte.

    Waren wir nicht alle froh als wir hörten, dass „hoffentlich“ bald die Waffen schweigen und wir wohl doch noch an einem 3. Weltkrieg vorbei gerutscht sind. Das das morden an unschuldigen Zivilisten hoffentlich bald ein Ende hat.

    Da gibt es andere ( Kollegen von Ihnen ), die anfangen, die Waffenarsenale gegeneinander aufzurechnen und spekulieren, wer wohl den grossen Krieg gewinnen könnte.

    Was glaubt Ihr, was dabei von uns noch übrig bleiben würde.

    Nein, nicht Putin hat heut Nacht gewonnen, Die Welt ist noch einmal mit blauem Auge davongekommen. Frau Merkel gehört der nächste Friedens Nobelpreis, wenn die Vereinbarungen halten.

    Ich will diesem Grünschnabel nicht allein die Schuld für so dumme Kommentare geben. Schuld sind eigentlich Sie in der Redaktion. Er schreibt doch nur, was Sie hören wollen. Sie drucken das, wovon Sie glauben, gute Quoten zu erzielen.

    Das ist ein sehr gefährlicher und verantwortungsloser Journalismus.

    Sie sind wahrscheinlich alle noch zu jung, um sich selbst, persönlich an die Kuba Kriese
    zu erinnern. Das war eine ähnliche Situation, nur vor der Haustür der Amerikaner. Das Ultimatum an die Russen hiess, Ihr kehrt um, oder wir versenken Eure Schiffe, in internationalen Gewässern. Das wäre damals schon der Beginn des 3. Weltkrieges gewesen. Ich sass am Fernseher und verfolgte die Situation, bis die Russischen Schiffe, ich glaube zwischen
    4 und 5 morgens, endlich abdrehten.

    Wie froh waren wir, als Russland uns bei der Wiedervereinigung in die Nato entlassen hat. Keiner hätte das vorher für möglich gehalten. Dann kamen Polen, Tschechien die Slowakei und die baltischen Staaten. Wer denkt heute noch daran, welche Garantiien man Russland dafür gab ?
    Jetzt kommt die Ukraine und will offen in die Nato. Kaum jemand im Westen widerspricht ernsthaft. Wie denkt man sich das.
    Wie damals in Kuba die russischen Atomraketen vor der Haustür Amerikas, würden dann die Amerikanischen
    Atomraketen direkt vor Moskau stehen.
    Was soll Putin denn tun, aus seiner Position und Verantwortung heraus, muss er die Reissleine ziehen.

    Ich bin kein Freund der Russischen Regierung aber auch kein Freund der Amerikanischen Republikaner, die schnell wieder grosse Mengen an Waffen verkaufen möchten. Das ist leider so und meine Überzeugung. Frau Merkel sei Dank, dass sie da anderer Meinung ist und entsprechend handelt.

    Der Amerikanischen Politik fehlt im übrigen jeder Weitblick. Ich bin schon seit mehr als 4o Jahren der Meinung und habe das oft vertreten, dass der Ost -West Konflikt keinen Sinn mehr macht, angesichts der Bedrohung aus dem Süden, den Moslemischen Staaten.

    Wie gefährlich das ist, sehen wir jetzt mit dem IS. Dies einzudämmen wird zig Jahre dauern und unendlich Mittel verschlingen. Es kann nur eines geben und erfolgreich sein, Ost und West müssen sich gemeinsam gegen
    diese Bedrohung verteidigen und sich nicht gegenseitig bekriegen.

    Warum nicht Russland vollwertig an einem nördlichen, dann sehr starken, Bündnis teilhaben lassen.

    Wenn nötig, nicht gegen die Amerikaner aber diplomatisch gegen den Widerstand der Amerikaner. Wie
    könnte die Wirtschaft in allen Regionen aufblühen.Dann spielen Grenzen , um die heute gekämpft und gestorben wird, keine Rolle mehr.

    Wann begreift man das endlich ???

    Vielleicht kann ja Ihr Herr Benjamin Bidder auch noch lernen. Zu alt dafür ist er doch noch nicht !!!

    Mit freundlichen Grüssen

    Siegfried Melzer

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