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Bénédicte Savoy und die Debatte über geraubte Kulturgüter

Sie hat den französischen Präsidenten Macron beraten und wurde vom TIME Magazine 2021 zu den 100 einflussreichsten Menschen gekürt: Bénédicte Savoy ist Professorin für Kunstgeschichte an der TU Berlin und am 23. September zu Gast am Bildungszentrum.

Bildungscampus Nürnberg |

Bildungszentrum

Ein Abend über postkoloniale Solidarität und „Afrikas Kampf um seine Kunst“

Ihre umfangreichen Forschungsarbeiten zu Kunstraub und Beutekunst haben sie zu einer der prominentesten Stimmen in der Debatte um die Rückgabe geraubter Kulturgüter gemacht. Auch in der Debatte um den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses nahm Savoy kein Blatt vor den Mund und trat in Konsequenz aufgrund der fachlichen Differenzen aus dem Expertenrat des Humboldt Forums aus. Jetzt ist die streitbare Wissenschaftlerin zu einem Vortrag und Gespräch in Nürnberg zu Gast. In ihrem Buch „Afrikas Kampf um seine Kunst“ erzählt Savoy die unheimliche Geschichte der verpassten Chance, afrikanische Kulturgüter im Sinne einer postkolonialen und postrassistischen Solidarität zurückzugeben.

Kunsthistorikerin Benedicte Savoy am Bildungszentrum
/ © Peter Rigaud; C. H. Beck Verlag

Das Buch liest sich fast wie eine Kriminalgeschichte: Seit 50 Jahren kämpft Afrika um seine Kunst, die massenweise während der Kolonialzeit in europäische Museen, auch in deutsche Museen, gelangt war. Die Debatte um die Rückgabe ist also gar nicht so neu, wie sie aktuell erscheinen mag. Bénédicte Savoy zeigt, dass vieles schon einmal gesagt wurde, aber trotzdem wenig geschah. Erleben Sie die Kunsthistorikerin mit Starstatus jetzt persönlich am BZ! Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Amt für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg statt. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

Jetzt für die Veranstaltung anmelden: https://go.nuernberg.de/3Rj8zPzJ

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