Incontro tedesco -italiano

Incontro tedesco -italiano

„Il tedesco è difficile“….ist das so? Ja, aber einfacher wird es durch eine Studienreise nach Deutschland, genauer gesagt zu uns nach Nürnberg. Eine Gruppe begeisterter Deutschlerner der “Università delle Tre Età” aus Civitavecchia in der Nähe von Rom machte sich mit ihrer Deutschlehrerin Wilma Peruzzi, sowie dem Direktor der Schule Dott. Alberto Cozzella und einigen Kollegen und Kolleginnen der Direktion auf den Weg nach Franken, um uns am Bildungszentrum zu besuchen. Der Italienschkurs von Anna Bologna, der dem Bildungszentrum schon seit vielen Jahren treu ist, begrüßte die italienischen Gäste sehr herzlich. Wilma Peruzzi freute sich über einen kleinen Reiseführer von Nürnberg, der ihr von Anna Bologna überreicht wurde. In kleinen Gruppen unterhielten sich Annas Teilnehmende und die Gäste, sowohl auf Deutsch, als auch auf Italienisch über die deutsche und italienische Sprache und Kultur, über das Leben in Nürnberg und Civitavecchia und über den Anlass die Fremdsprache zu lernen. Während in Deutschland Italienisch hauptsächlich als Urlaubssprache gelernt wird, sind die Gründe in Italien Deutsch zu lernen überwiegend berufliche. Die Zeit verging wie im Flug und zum Abschluss der Unterrichtsstunde sangen die italienischen Gäste für ihre neuen deutschen “amici” den Schlager “Marina, Marina” von Rocco Granata.

Bei einem Espresso im Zeitungscafè erzählte mir der Präsident Alberto Cozzella mehr über die “Università delle Tre Età”, die 1975 in Turin gegründet wurde und nun in ganz Italien verbreitet ist. Die Schule in Civitavecchia bietet neben Sprachkursen in Deutsch, Französisch, Spanisch, Russisch und Englisch, auch Gymnastikkurse, Tanzkurse, Literaturkurse, Kurse in Kunstgeschichte, Theaterkurse, Kurse in Psychologie und Naturwissenschaften. Ein beachtliches Programm, das komplett von ehrenamtlichen Dozenten und Dozentinnen wie Wilma Peruzzi auf die Beine gestellt wird und eine große Bereicherung für Civitavecchia ist. Civitavecchia ist eine Reise wert, aber auf meine Nachfrage nach seinem Lieblingsort nennt mir Alberto Cozzella eine andere Stadt: Napoli! Seine Geburtsstadt ist für den früheren Staatsanwalt die schönste Stadt Italiens, auch wenn er sich in Civitavecchia, der Heimatstadt seiner Frau sehr wohl fühlt.

Am Abend wurde noch der Kurs von Mirta Zamboni besucht und es kam wieder zu einem sehr schönen Austausch der beiden Kulturen und alle empfanden die Zeit miteinander als sehr interessant und unterhaltsam. Bei einem fränkischen Abendessen ließen wir den Abend ausklingen.

Nach einer sehr herzlichen Verabschiedung endete unsere deutsch-italienische Begegnung und zeigte uns wieder einmal : “Sprachen öffnen Welten” oder auch ”Le lingue aprono nuove porte”.

Danke an Anna Bologna, Mirta Zamboni und ihre wunderbaren Italienischkurse, Wilma Peruzzi und ihre Schüler und natürlich Alberto Cozzella und seine Kollegen und Kolleginnen der Direktion.

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