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Mütter – eine besondere Beziehung

Lesung und Gespräch mit Lena Gorelik, Marlen Hobrack und Sarah Trentzsch; Moderation: Nana Brink; Lesung: Barbara Seifert

28. August 2026
20.30 Uhr Uhr

Der Mythos von der sich aufopfernden Mutter, die für ihre Kinder – und im Zweifel auch für ihren Mann – alles tut, hält sich hartnäckig. Nicht zuletzt die NS-Zeit mit ihrer „Mutter­kreuz“-Ideologie hat das Bild der Mutter in Deutschland geprägt. Wer als Mutter „versagt“, vielleicht sogar ganz eigene Vorstellungen von einem selbstbestimmten Leben hat, gilt als „Rabenmutter“. Ein Wort, für das es keine direkte englische, französische oder arabische Übersetzung gibt. Und werden nicht immer noch die Frauen gefragt, ob sie Beruf und Familie vereinbaren können, – aber selten die Männer? Gerade in diesen Zeiten, in denen oft von einem gesellschaftlichen Rollback die Rede ist, stellt sich die Frage nach der „besonderen Beziehung“, die wir zu unseren Müttern haben.

Es diskutieren die Schriftstellerin Lena Gorelik, die in ihrem Roman „Alle meine Mütter“ ganz andere Mutter-Modelle nebeneinanderstellt, die Autorin Marlen Hobrack, die sich über das Erbe ihrer Mutter Gedanken macht und über „Eine Verteidigung der Mutterschaft“ schreibt, und die Sozialpsychologin Sarah Trentzsch, die in ihrem Buch die Frage aufwirft, „wofür wir Töchter unsere Mütter brauchen“.

Mit Übertragung in Gebärdensprache

Logo des 46. Erlanger Poet*innenfests 2026 in schwarz-weiß
Veranstaltungsort
Orangerie
Schlossgarten
91054 Erlangen
Veranstalter
Kulturamt der Stadt Erlangen, Abteilung Festivals und Programme
Gebbertstraße 1
91052 Erlangen